15.11.2008

Urlaub - die Zweite - Report

So ihr Lieben, da ist er nun, mein Bericht von unserem Türkei - Trip.


Der Beginn unsere Reise war genau am Geburtstag meines Schatzes und begann schon mal damit, dass der Flieger natürlich Verspätung hatte, was uns aber gar nicht aus der Ruhe brachte. Der Flug verlief ohne Turbulenzen und so landeten wir in der Nacht in Antalya.


Da wir ja eine Rundreise gebucht hatten, wurden wir von einem sehr netten gutbeleibten hervorragend deutschsprechenden Reiseleiter, der uns dann auch die ganze Woche begleiten sollte, empfangen. Im Nachhinein muss ich sagen, wir hatten großes Glück mit ihm, denn er machte diese Rundreise zu einem wirklichen Erlebnis.


Wir starteten in Antalya mit der Besichtigung der Aspendos-Brücke, einer architektonischen Meisterleistung, denn es handelt sich hierbei um eine Zickzack-Bauweise. Nach einer alten Überlieferung heißt es, Geister können nur geradeaus laufen und so war es ihnen nicht möglich, die Brücke zu überqueren.

Weiter ging es zu den Kursunlu-Wasserfällen, die sich in einem riesigen Parkähnlichen Areal befanden, welches die Herzen der Naturliebhaber höher schlagen ließ. Leider hatten wir hier nur etwas wenig Zeit, um die Schönheit in seiner Pracht so richtig genießen zu können. Der Besuch des typisch türkischen Dorfes Aksu bildete den Abschluss des ersten Tages.


Der nächste Tag war der Mammuttag auf unserer Reiseroute, denn es ging von Antalya über Aphrodisias nach Kusadasi. Diese Fahrt über das Taurusgebirge war schon die ganze Reise wert, denn diese Landschaft lies die Herzen der Fotografen höher schlagen.


Aphrodisias, "Florenz der Antike" genannt, beeindruckte durch eine ausgedehnte Ruinenstätte mit dem besterhaltenden römischen Stadion, dem Theater und dem berühmten Aphrodite Tempel.


Von Kusadasi ging es am nächsten Tag vorbei an Oliven- und Feigenplantagen nach Ephesus. Hier erwartete uns mit ihrer 5.000jährigen Geschichte einer der imposantesten Ausgrabungstätte der griechischen Epoche. Beeindruckend war der Gang auf der Kuretenstraße von der oberen Agora herunter zur Celsus-Bibliothek. Wir sahen eines der sieben Weltwunder, den Artemis-Tempel, zumindest das was davon noch stand.


Danach ging es durch die fruchtbare Mäander-Ebene nach Denizli, wo wir im Schein der Abendsonne die Kalkterrassen von Pamukkale besichtigen konnten.


Auf der Fahrt nach Antalya am nächsten Tag beteiligten wir uns an einer Umweltaktion, in der jeder von uns einen Baum pflanzte.


Natürlich gehörte auch ein Besuch in einer der bekanntesten Teppichknüpfschulen des Landes zu unserer Route, wie auch ein Bummel über einen großen Basar.


Um uns von den Strapazen der Woche noch etwas erholen zu können, hatten wir in Side ein wunderschönes Strandhotel, natürlich mit all inclusive, denn die Steuern auf alle alkoholischen Getränke zwangen einen förmlich dazu, zum Relaxen oder Baden im Meer.

Hier hatte ich dann auch wunderschöne Sonnenauf- und -untergänge, die ja bei einem Urlaub in warmen Gefilden nicht fehlen dürfen.


Für all diejenigen, die neugierig geworden sind, habe ich auch ein paar Fotos zum Anschauen.

Wie gehabt, einfach draufklicken und schon geht es los.





Türkei Blog

13.11.2008

Urlaub - der Erste - Report

Was lange währt wird endlich gut.

Mit der Hilfe meiner lieben Tochter Ari, die in diesem Urlaub meine Begleiterin war, ist es mir nun endlich gelungen, euch durch die Betrachtung der Fotos nachträglich an unserem herrlichen Urlaub teilhaben zu lassen.

Wie die meisten von euch wissen, befindet sich mein Kind seit einigen Monaten im Zustand guter Hoffnung, was uns dazu veranlasste, es relaxt anzugehen.

So war unser oberstes Bewerbchen Ruhe - Ruhe und Ruhe.
Natürlich hatten wir auch ein Auto gemietet, um auch einige Sehenswürdigkeiten zu besichtigen oder idyllische Städtchen aufzusuchen, um dort lecker zu speisen oder einfach nur dem Trubel zuzuschauen.
Dabei begleiteten uns zwei liebe Freunde von Ari.

Wir haben viel gelesen, meist bis zum Mittag, solange der Schatten hinter unserem fantastischen Bungalow Schutz vor der Sonne bot.

Wenn mich einer fragen würde, was das schönste an diesem Urlaub war, würde folgendes antworten:

das Zusammensein mit meinem Kind, das wunderbare warme, für meine Leiden ideale Wetter und der selbstgebrannte Raki von Dimitri, der Besitzer unseres Hotels in Matala.
Und wenn mich einer fragen würde, ob ich wieder nach Kretamöchte, dem würde ich antworten: jeder Zeit wieder.

Einen etwas anderen Bericht und Fotos gibt es auf Ari's Blog zu sehen.


Hier nun ein kleiner Ausschnitt aus meiner Fotosammlung von Kreta. Einfach auf das Foto klicken und warten was passiert.


Kreta

13.10.2008

Urlaub die Zweite

Ja tut mir leid, aber ich muss schnell noch mal in den Urlaub fliegen, diesmal in die Türkei.

Aber versprochen, danach gibt es Fotos ohne Ende :), natürlich nur, wenn wir wieder glücklich in der Heimat landen - aber ich habe gute Konnection zu dem da oben, hoffe ich zu mindest.

So denn, bleibt alle schön gesund und bis denn....

26.08.2008

Ab in den Urlaub

Hallo Freunde,

leider müsst ihr euch noch etwas gedulden bis zum nächsten Post.
Ich fliege jetzt erst einmal mit meinem großen Kind und ihrem ungegeborenem Kind, meinem ersten Enkelchen, auf die schöne griechische Insel nach Kreta.
Ich freue mich schon seit Februar darauf und werde es genießen.
Ich verspreche auch, viele schöne Fotos und die ein oder andere Geschichte mitzubringen.

Also bis bald nach dem Urlaub!

17.06.2008

Das Leben auf dem Lande :)

So langsam kann man sagen - wir haben uns eingelebt!
Die Einweihungsfeier, mit der wir uns bei den fleißigen Helfern bedanken wollten, war ein voller Erfolg, auch Dank der Hilfe meiner Lieben. Allerdings liegt das nun auch schon ein paar Wochen zurück.
Inzwischen habe ich mich mit dem Leben jenseits der großen Stadt vertraut gemacht und erstmals das berümte Rosenfest von Eichwalde kennengelernt. Allerdings weiß ich immer noch nicht, was das mit Rosen zu tun hat.
Ich habe mich auch schon daran gewöhnt, dass man hier den Müll (mit Tonne) streng nch Plan auf die Straße stellen muss, ebenso die "gelben Säcke". Und was auch neu für mich war: hier werden auch Laubsäcke abgeholt, alle paar Wochen, vorausgesetzt man hat sie vorher käuflich erworben und durch Hände schwerer Arbeit mit allem was der "Garten" so hergibt und nicht vewertet werden kann gefüllt. -Nichts für Leute mit Rücken -
Und eins ist hier auch ganz offensichtlich: die meisten Fans unserer Fußballmannschaft wohnen in Eichwalde. Das kan man unschwer an den vielen Fähnchen an den Autos bzw. an den Häusern sehen. Ich glaube, Herr Honnecker wäre stolz, ob der Beflaggung, die zu seiner Zeit hier nicht so war.
Am vergangenen Sonntag konnte ich meinen Schatz tatsächlich zu einer Radtour bewegen.
Der erste Versuch endete bereits nach zwanzig Minuten (oder weniger?), da an seinem Hinterrad die Luft entwich und es nicht möglich war, das Rad aufzupumpen. Nun gut, dachte ich, allein es zählt der gute Wille und wollte es mir schon vor dem Fernseher bequem machen.
Plötzlich hallte der Ruf durch die große Wohnung: auf geht's lass uns radeln.
Und dann ging es in die Umgebung durch Schulzendorf, über Felder und durch Wälder. Zum Glück hatte ich meinen Navigator dabei, ich hätte nicht wieder zurückgefunden.
Auf meine Frge, ob er wisse, wo wir sind, bekam ich ein glattes nein und wusste nicht so recht, ob ich das glauben sollte.
Aber wir waren zum Glück nicht alleine im Wald und konnten dann fragen, wie und wo wir letztendlich wieder rauskommen, denn der Abend rückte immer näher.
Vielleicht hat mein Schatz gedacht, er könne mir solche Tripps vermiesen, aber weitgefehlt, es hat mir gefallen und die Umgebung hier ist wirklich schön. Also muss auch er wieder ran, denn er ist der Navigator.

05.04.2008

Der Leidensweg eines Rauchers

Wie überall, so ist auch auf meiner Arbeitsstelle absolutes Rauchverbot.
Dennoch hat mein oberster Boss, selbst ein bekennender Raucher, Mitleid mit uns Aussätzigen gezeigt und ein echtes Wartehaus, von den Leidensgenossen und -innen auch Bushaltestelle genannt, im Freien aufgestellt.
Wenn es dann heißt: wollen wir mal schauen, wann der Bus fährt, weiß ein jeder von uns, aha man könnte ja mal an die frische Luft gehen, sein Gehirn auslüften und dabei schnell seinem Laster fröhnen.
So geschehen auch am letzten Donnerstag.
Ein Mann und drei Frauen begeben sich also zu der besagten Bushaltestelle, natürlich vertieft in interessanten Gesprächen - böse Zungen sagen auch Tratsch dazu -.
Beim Verlassen des Hauses ist man natürlich sofort bemüht, seine Zigarette anzuzünden und achtet demzufolge nicht so sehr auf den Weg, denn man möchte ja auch um Himmels willen nichts von dem Gespräch verpassen - und da geschah es -
Ein Hindernis stoppte mich in Kniehöhe, ich beide Hände vor dem Mund beim Anzünden der Zigarette, konnte den Schwung des Anpralls nicht aufhlten und rollte rechtsseitig mit dem ganzen Oberkörper vorn über in das dahinterbefindliche Becken.
Ein Stunt, für den so manch einer hart trainieren müsste, gelang mir auf Anhieb.
Die Zigarette blieb ganz und an in meinem Mund, gebrochen habe ich mir auch nichts, aber meine Kollegin war kurz vor einem Herzinfarkt und schnappte nach Luft, wie ein Maikäfer, wenn ihr wisst, was ich meine. Keiner wagte zu lachen, nur ich konnte mich kaum noch halten und prustete laut los - natürlich ohne Zigarette im Mund.
Ich sagte nur: stellt euch mal vor, hier wäre jetzt schon Wasser drin gewesen, was häufig der Fall war nach Frühlingsbeginn, das wäre doch der absolute Horror gewesen, aber so...?
Spätestens da konnten die anderen sich auch kaum noch halten vor Lachen.

Was sagt uns das Ganze? Ich glaube, die Bushaltestelle sollte unbedingt verlegt werden.

18.03.2008

Veränderung

Es ist unglaublich wozu ein Mensch auch unter starken Schmerzen doch in der Lage ist.

Ende Januar bis Mitte Februar haben die vielen fleißigen Helfer aus unserer Familie und dem Freundeskreis gemeinsam mit uns dafür gesorgt, dass der Umzug in unsere neue Wohnung auch tatsächlich stattfinden kann. (siehe unten).

Nun möchte ich euch einen kleinen Einblick gewähren, was wir inzwischen aus der Wohnung gemacht haben.

Zunächst haben wir hier unseren Salon oder Weltzimmer oder auch Bibliothek





Hier ist das Esszimmer - klein aber fein








nun ein Blick ins Wohnzimmer









Bad und Schlafzimmer









Das ist mein Bereich im Arbeitszimmer, hier sitze ich und kämpfe mit dem Einfügen der Fotos in diesen Post.
Da die Küche noch nicht ganz fertig ist, lasse ich das mal lieber.
Es sollte ja auch nur ein kleiner Einblick sein.
Auf jeden Fall wäre diese Wohnung ein Paradies für jede putzwütige Hausfrau , nur wo ist sie?