21.02.2008

Ich lebe noch

Seit meinem letzten Eintrag sind ja nun schon Wochen bzw. Monate vergangen und das hat viele Gründe.

Der Hauptgrund ist aber der, dass wir umziehen, ja umziehen! und jeder das das schon mal hinter sich hat, weiß, was das für ein fürchterliches Unterfangen ist, noch dazu wenn man es wie wir mit dem Rücken hat.
Natürlich hat man Freunde und Verwandte, die auch fast alle ihre Hilfe angeboten haben, aber die Nerven spielen doch ganz schön verrückt und das wiederum merkt dann auch der Rücken. Ein Teufelskreis ohne Ende.
Der letzte Umzug ist ja erst vier Jahre zurück und der war ein Kinderspiel im Vergleich zu diesem hier. Warum? Nun ja wir konnten in eine fertige Wohnung mit super toller Küche sofort einziehen, ohne vorher noch die lästigen Renovierungsarbeiten zu verrichten.
Renovieren kommt ja gleich nach Umziehen, für mich.
Aber auch hier hatten wir ganz tolle Hilfe.


<- Claudius, mein Sohn, kam aus Köln







Das ist Zul, mein Schwiegersohn aus Indonesien

<-Sie, mein Schwesterlein hat auch "Rücken" und war zwei Tage "krank"

Ariane, meine fleißige Tochter und Sonja


Und das ist der Boss, mein Schatz, der trotz gebrochenem Rückrad fleißig, fast bis zum Umfallen geackert hat. Nun spielt die Mittelgräte auch nicht mehr mit und der eigentliche Umzug ist am Dienstag, aber das macht Gott sei's gedankt, eine Firma.

Mein kleiner Bruder BigS hat uns bei vielen Dingen, wie Fußbodenverlegen, Putzarbeiten, Malerarbeiten, ja sogar Tapezieren und vielen schweren Sachen auch sehr geholfen und muss hier unbedingt genannt werden, nur ein Foto habe ich gerade nicht zur Hand.

Ein Großeinsatz zum Kistenpacken starteten wir am vergangenen Wochenende. Ari, mein Kind, ihre Schwägerin und liebe Freundin Anj sowie deren kleine Tochter Sophia leisteten dabei Bravouröses, so dass meine Nerven, die schon fast blank lagen, wieder etwas zur Ruhe kommen konnten.

Heute wird gerade die neue Küche eingebaut, was bis vor kurzem auch noch in der Schwebe stand. Wieso? Die Vorarbeiten dazu, sprich Verlegen neuer elektrischer Leitungen wurde ebenfalls von einem lieben Freund gemacht, dessen Kenntnisse jedoch leider nicht mehr ganz auf dem neuesten Stand waren und als dann der Elektriker kam und die ganze Sache abnehmen sollte gab es ein eindeutiges Nein!!!!

Ich sprang fast im Dreieck - meine Nerven !!!!

Aber auch der Elektriker ist ein lieber Sportsfreund und zeigte uns einen, für alle Beteiligten annehmbaren Weg, das Problem zu lösen, ohne erneutes Aufreißen der frisch renovierten Wände auf.

Jetzt steht sie, die neue Küche und mein Herz ist hoch erfreut.

Nun heißt es putzen und saubermachen, die Reste in der alten Wohnung einpacken und es kann losgehen.

Falls es jemanden interessiert, warum wir eigentlich umziehen, dem kann ich nur raten, mal in den folgenden Blog zu schauen. www.uw-digi.de/weblog/

Diese beiden lieben Menschen Töchterchen meines Schatzes und ihr Herzallerliebster) wohnten in dieser unserer neuen Wohnung und wollten doch so gerne, dass der Papa dort wieder einzieht.

Ja so spielt das Leben und ich ziehe aufs Land....

Na denne - bis nach dem Tag X


04.12.2007

Advent, Advent ....




Alle Jahre wieder treffen sich ganz tolle Freunde zu einer gemeinsamen Adventfeier bei meiner Lieblingsfreundin und das ganze Jahr ist man gespannt, unter welchem Motto die Feier wohl sein mag. Sie lässt sich da auch immer etwas tolles einfallen.




In diesem Jahr lautete das Motto: Was habe ich im letzten Urlaub vergessen oder was wollte ich schon immer mal mitnehmen. Zu diesem Motto sollte jeder ein kleines Geschenk mitbringen und natürlich auch eine entsprechende Anekdote.




Die Geschenke werden beim Eintreffen eingesammelt und nummeriert und nach dem, wie immer tollen Büffett, wurden sie dann verlost. Jeder, der das Geschenk zu seinem gezogenen Los erhalten hat, durfte ein Weihnachtgedicht aufsagen, natürlich ein selbst gedichtetes. Ihr glaubt ja gar nicht, was zwanzig Leute so alles zu Stande bringen - von Vierzeilern über mehre Strophen bis hin zu einem Lied mit Flötenspiel - toll.






Danach wurden die Geschenke ausgepackt und bestaunt. Aber nicht das ihr denkt, es gehörte einem schon - is nich!




Jetzt kam ein Würfel im Becher ins Spiel. Jeder durfte einmal würfeln, man einigte sich auf sieben Runden, und wer eine Sechs hatte, musste sein Geschenk tauschen. Pech für jene, die ein Tolles hatten, wozu ich nicht gehörte. Die Spannung blieb bis zur letzten Runde, denn jeder hoffte oder bangte, aber das Lustigste an der ganzen Sache waren ja die Kommentare.

Wir haben Tränen gelacht.


Das Ganze fand natürlich in einem tollen
Ambiente statt und jeder wurde irgendwie
auf die Weihnachtszeit eingestimmt.




12.11.2007

Aller Anfang ist schwer

Das Schicksal wollte es wohl so..
Ich bin seit einigen, sprich : sieben Monaten Krankheitbedingt zu Hause und so langsam fällt mir die Decke auf den Kopf.
Das Tagebuch einer Leidensgenossin aus der Schweiz brachte mich auf die Idee doch auch einmal meine Gedanken herunterzuschreiben. Der Psyche soll es gut tun, warum nicht auch meiner?
Der Anfang ist getan, der Blog eingerichtet und eigentlich kann es losgehen. -eigentlich, dem folgt immer ein "aber", so auch in diesem Fall.
Ich muss gleich los zu meiner Behandlung in einem tollen Rückenzentrum- nun wisst ihr: ich hab es mit dem Rücken; aber dazu später einmal - vielleicht.

So denn dann werde ich mich halt morgen wieder melden